Umschlag: Kerstin Flake / Stefan Fischer

Kerstin Flake
Stefan Fischer

26.11. – 17.12.2005

Eröffnung: Samstag, den 26. November 2005, 18.00 Uhr

 

Urlaub von zu Hause, 2005, C-print, 70 x 70 cm, Edition 3+1 a.p.
Urlaub von zu Hause, 2005, C-print, 70 x 70 cm, Edition 3+1 a.p.
Urlaub von zu Hause, 2005, C-print, 70 x 70 cm, Edition 3+1 a.p.
Urlaub von zu Hause, 2005, C-print, 70 x 70 cm, Edition 3+1 a.p.
Urlaub von zu Hause, 2005, C-print, 70 x 70 cm, Edition 3+1 a.p.
Urlaub von zu Hause, 2005, C-print, 70 x 70 cm, Edition 3+1 a.p.
Urlaub von zu Hause, 2005, C-print, 70 x 70 cm, Edition 3+1 a.p.

Stefan Fischer
Urlaub von zu Hause 2005
C-print
70 x 70 cm
Edition 3 + 1 a.p.

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»Umschlag« - das ist diesmal wörtlich zu nehmen: es geht von Licht zu Schatten, von einer Inszenierung zur nächsten und von der visuellen Wahrnehmung zum gedanklichem Abheben.

Das Licht spielt in Stefan Fischers Fotografien eine ungewohnte Rolle - mal milderes, mal kontrastreicheres Gegenlicht blendet den Betrachter. Es bildet die Erzählstrategie der Arbeit 'Urlaub von zu Hause'. Erzählt wird darin von dem, was in den Bildräumen in den tiefen Schatten verborgen ist und doch über feine Strukturen und Differenzen verfügt. Die vertrauten beiläufigen Szenen und unspezifischen Orte, die aus irgendeinem urbanen Raum stammen können, sind in den warmen Tönen ihrer Alltäglichkeit und Bedeutungslosigkeit entkommen - aufgeladen mit dem, was man im Allgemeinen dem fremden Ort zuspricht: Urlaub.

Golden Room, 2005, C-print, 67 x 52 cm, Edition 3+1 a.p.
Golden Room, 2005, C-print, 67 x 52 cm, Edition 3+1 a.p.
Golden Room, 2005, C-print, 67 x 52 cm, Edition 3+1 a.p.
Golden Room, 2005, C-print, 67 x 52 cm, Edition 3+1 a.p.
Golden Room, 2005, C-print, 67 x 52 cm, Edition 3+1 a.p.
Golden Room, 2005, C-print, 67 x 52 cm, Edition 3+1 a.p.
Golden Room, 2005, C-print, 67 x 52 cm, Edition 3+1 a.p.

Kerstin Flake
Golden Room 2005
C-print
67 x 52 cm
Edition 3 + 1 a.p.

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Der Blick und das Sichtfeld bestimmen in der Serie 'Golden Room' von Kerstin Flake das Empfinden. Raumausschnitte aus der Froschperspektive und die Andeutung einer weiteren Person genügen als Indiz einer Geschichte, deren Anfang und Ende im Verborgenen bleibt. Nur die Vorstellungskraft erweckt die mittels der Fotografie eingefrorenen szenischen Augenblicke zum Leben. Kerstin Flake lässt in dieser Arbeit die verschiedenen Strategien von Film, Theater und Fotografie zusammenfliessen, um das Konstrukt der Narration und die Behauptung des Realen sichtbar zu machen.

Die Ausstellung läuft bis zum 17. Dezember 2005.


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