Hängung: Regine Müller-Waldeck / Frank Berger

Regine Müller-Waldeck
Frank Berger

06.08 – 27.08.2005

Hängung, 2005, Installation, mixed media, Dimension variabel
Hängung, 2005, Installation, mixed media, Dimension variabel
Hängung, 2005, Installation, mixed media, Dimension variabel
Hängung, 2005, Installation, mixed media, Dimension variabel

Regine Müller-Waldeck
'Hängung' 2005
mixed media, Installation
Dimension variabel

<-- (für weitere Ansichten, bitte ins Bild klicken)

Mit Regine Müller-Waldeck und Frank Berger werden zwei Positionen vorgestellt, die mittels ihrer Arbeiten die - umgestalteten - Galerieräume zu einem wahren Erlebnisort machen!

Die Rauminstallation von Regine Müller-Waldeck wirkt als engmaschiges Netzwerk von graziler Form und glatter Oberfläche, in dem man sich bei der Betrachtung unmittelbar verfängt. Vermeintlich 'unschuldige' Gegenstände und naturgetreue Abgüsse menschlicher Gliedmassen sind in collagenhafter Anordnung im (Luft-)Raum verteilt. Diese Hängung irritiert mit ihrer zur Schau gestellten filigranen Leichtigkeit und angedeuteten Brutalität. Sie trägt dabei alle Formen des Abgrunds in sich und lässt das Spiel von Aesthetik und Gewalt offen. Handwerklich perfekt gearbeitet und ohne doppelten Boden umgesetzt gilt hier: »Was nicht schonungslos ist, bleibt dekorativ.« (Jean Cocteau) (Britt Schlehahn)

Oxford Street, 2002/04, Projektion 60 6x7cm Dias, Edition 1+1 a.p.
Oxford Street, 2002/04, Projektion 60 6x7cm Dias, Edition 1+1 a.p.
Oxford Street, 2002/04, Projektion 60 6x7cm Dias, Edition 1+1 a.p.
Oxford Street, 2002/04, Projektion 60 6x7cm Dias, Edition 1+1 a.p.

Frank Berger
Oxford Street
2005
60 6x7cm Dias, Projektion
Edition 1+1 a.p.
Ausstellungsansicht Galerie AMERIKA

<-- (für weitere Ansichten, bitte ins Bild klicken)

Frank Bergers Oxford Street fokussiert einen eng gefassten Straßenabschnitt in Londons berühmter Geschäftsstraße. Die Sequenz von 60 Fotografien wird in bemerkenswerter Brillanz und Detailgenauigkeit wandfüllend projiziert. Die Überblendtechnik re-animiert die beobachtete Straßenszene und lässt sie zur Bühne werden – ein urbaner Guckkasten mit entsprechendem Mobiliar und wechselndem Bildpersonal. Im Fluss eilender Menschen kristallisiert sich erst nach einiger Zeit eine ‚lebende Werbeträgerin’ heraus, die – ins Zentrum des Stroms geworfen – als scheinbarer Ruhepol dieses urbanen Theaters fungiert. Der insistierende Blick des Fotografen und die zugleich cinematografische Struktur der Bilder erzeugen eine fast hypnotische Wirkung. 


Archiv vergangener Ausstellungen