Regine Müller-Waldeck, Frank Berger, Dirk Scheidt, Arthur Zalewski
Regine Müller-Waldeck
Frank Berger
Dirk Scheidt
Arthur Zalewski
Eröffnung: Freitag, 10. August 2007 in AMERIKA ab 18:00 Uhr
Gezeigt werden vom 11.08 - 25.08.2007 neue Arbeiten von Regine Müller-Waldeck, Frank Berger, Dirk Scheidt und Arthur Zalewski.
Regine Müller-Waldecks Arbeit 'Zaun' tritt uns als gleichsam dreidimensionales Bild aus Plastik, Objektanordnung und Installation gegenüber. Unweigerlich verbinden sich die Komponenten vor dem Auge des Betrachters und lösen eine inhaltliche Auseinandersetzung aus: "Manche sind drin, andere müssen draußen bleiben und sowieso jeder hat sein eigenes Bündel zu tragen." Auch wenn sich Regine Müller-Waldeck immer wieder den großen Themen nähert, bewahren sich ihre Arbeiten eine persönlich erfahrbare Zugänglichkeit.
- Frank Berger, Theseus, 2007, Diaprojektion, 76 Diapositive, je 6 x 7 cm
- Frank Berger, Theseus, 2007, Diaprojektion, 76 Diapositive, je 6 x 7 cm
- Frank Berger, Theseus, 2007, Diaprojektion, 76 Diapositive, je 6 x 7 cm
- Frank Berger, Theseus, 2007, Diaprojektion, 76 Diapositive, je 6 x 7 cm
- Frank Berger, Theseus, 2007, Diaprojektion, 76 Diapositive, je 6 x 7 cm
- Frank Berger, Theseus, 2007, Diaprojektion, 76 Diapositive, je 6 x 7 cm
- Frank Berger, Theseus, 2007, Diaprojektion, 76 Diapositive, je 6 x 7 cm
- Frank Berger, Theseus, 2007, Diaprojektion, 76 Diapositive, je 6 x 7 cm
(für weitere Ansichten, bitte ins Bild klicken)
Frank Berger richtet in seiner Diaprojektion 'Theseus' den Blick auf die museale Präsentation einer antikisierenden Skulptur, welche den gewaltsamen Prozess der Ablösung des Menschen von der Natur und deren Unterdrückung als Kern zivilisatorischer Entwicklung thematisiert. Mittels sich nur minimal verändernden Einzelbildern blendet er die museale Szenerie mit der stets im Zentrum stehenden Skulp-tur und die wechselnden Betrachterpositionen übereinander. So offenbart sich auf subtile Weise das Verhältnis zwischen repräsentierter Gewalt und den heutigen Betrachtern im Museum als ein rein ästhetisches.

- Dirk Scheidt, Balancierender Stuhl, Tanzender Tisch, 2007, Bromsilbergelatine, zweiteilig, je 76 x 100 cm, Edition 3+1 a.p
- Dirk Scheidt, Balancierender Stuhl, Tanzender Tisch, 2007, Bromsilbergelatine, zweiteilig, je 76 x 100 cm, Edition 3+1 a.p
(für weitere Ansichten, bitte ins Bild klicken)
Ein balancierender Stuhl und ein tanzender Tisch treten uns in Dirk Scheidts neuen Foto-Arbeiten gegenüber. Wie 'Bewegungsstudien von Möbeln' wirken seine Aufnahmen, die von menschlichem Geist und Willen durchdrungen sind. Durch die in unserem Unterbewusstsein gespeicherten slapstickartig-tänzerischen 'Posen' und den präzise eingefangenen Bewegungsgestus, in dem Dirk Scheidt seine Objekte vorstellt, erscheint dieses an sich unmögliche Geschehen wider Erwarten plausibel.

- Arthur Zalewski, you say I can't stop, I say you can't stop, 2007, Öl auf Leinwand, monochrom, 4 Stück, je 50 x 40 cm
- Arthur Zalewski, you say I can't stop, I say you can't stop, 2007, Öl auf Leinwand, monochrom, 60 x 50 cm
- Arthur Zalewski, you say I can't stop, I say you can't stop, 2007, Öl auf Leinwand, monochrom, 40 x 30 cm
- Arthur Zalewski, you say I can't stop, I say you can't stop, 2007, Öl auf Leinwand, monochrom, 50 x 40 cm
- Arthur Zalewski, you say I can't stop, I say you can't stop, 2007, Öl auf Leinwand, monochrom, 50 x 40 cm
- Arthur Zalewski, you say I can't stop, I say you can't stop, 2007, Öl auf Leinwand, monochrom, 50 x 40 cm
- Arthur Zalewski, you say I can't stop, I say you can't stop, 2007, Öl auf Leinwand, monochrom, 50 x 40 cm
- Arthur Zalewski, you say I can't stop, I say you can't stop, 2007, Öl auf Leinwand, monochrom, 60 x 50 cm
(für weitere Ansichten, bitte ins Bild klicken)
Arthur Zalewski überträgt in "You Say I Can't Stop, I Say You Can't Stop" den konzeptuellen Ansatz seiner Ensembles nun auf das klassische Format der Malerei. Schichtungen und Überlagerungen von Verweisen und Zitaten treffen auf einen spielerischen Umgang mit den 'Erfordernissen des Mediums', welche durch kalkulierte Imperfektion und Vertrauen auf den Zufall eine andere Bewertung erfahren.



















