Peggy Buth / neue Arbeiten

Peggy Buth

Eröffnung: Freitag, 23. Juni 2006 in AMERIKA ab 18:00 Uhr

Peggy Buth präsentiert vom 24.06. - 29.07.2006 ihre erste Einzelausstellung in AMERIKA. Die Ausstellung umfasst neue Arbeiten zwischen Skulptur, Wall-piece und Installation.

 

Peggy Buth, Schwule Fotze / Tribüne / Women from.../ Erster, Zweiter, Befriedigend, 2006, Ausstellungsansicht
Peggy Buth, Tribüne / Fireworks after a really big event, 2006, Ausstellungsansicht
Peggy Buth, Tribüne / Fireworks after a really big event, 2006, Ausstellungsansicht
Peggy Buth, Tribüne / Fireworks after a really big event, 2006, Ausstellungsansichtdetail
Peggy Buth, Tribüne / Fireworks after a really big event, 2006, Ausstellungsansichtdetail
Peggy Buth, Fireworks after a really big event, 2006, Textil, Holz, 204 x 259 cm
Peggy Buth, Tribüne / Erster, Zweiter, Befriedigend, 2006, Ausstellungsansichtdetail
Peggy Buth, Erster, Zweiter, Befriedigend, 3 x Leinwand, Metallfarbe, Edding, je 24 x 30 cm
Peggy Buth, Tribüne, 2006, Mixed media, Dimension variabel
Peggy Buth, Women from.../ Tribüne / Erster, Zweiter, Befriedigend, 2006, Ausstelllungsansicht
Peggy Buth, Women from.../ Tribüne / Erster, Zweiter, Befriedigend, 2006, Ausstellungsansicht
Peggy Buth, Women from..., 2006, Teer, Alubond, 100 x 140 cm
Peggy Buth, Women from.../ Schwule Fotze / african crocodiles are more aggressive than american alligators, 2006, Ausstellungsansicht
Peggy Buth, Schwule Fotze, 2006, Glass, Eichenholzrahmen, 40 x 30 cm
Peggy Buth, african crocodiles are more aggressive than american alligators, 2006, Teer, Alubond, 200 x 130 cm

Peggy Buth
Schwule Fotze / Tribüne / Women from.../ Erster, Zweiter, Befriedigend   2006
Ausstellungsansicht

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Peggy Buths Arbeitsweise zeichnet sich durch eine intensive Bearbeitung der von ihr verwendeten Materialien aus. Die Ergebnisse dieser Bearbeitung präsentiert sie als Skulptur, Installation, Wandarbeit oder bildnerische Reproduktion. Die Künstlerin legt sich auf kein Medium fest, sondern entwickelt ihre Sprechweise und Präsentation kontinuierlich weiter. Diese Vielgestaltigkeit führt aber nicht zu einer unübersichtlichen Anhäufung verschiedener Inhalte und Formen. Buth verdichtet sehr klar und selbstbewusst ihre Themen zu überzeugenden und spannungsvollen Bildern und Installationen.
Häufig spielt Gewalt eine Rolle. Allerdings weniger deren individuelle Ausprägung als vielmehr die gesellschaftliche Anwendung durch Institutionen, allgemeingültige Regelwerke, Kodices und Festschreibungen von sozialen Rollen. Ihre Arbeit zeigt keine individuellen Schicksale, sondern konzentriert sich auf eine Ausarbeitung allgemeingültiger Zusammen-hänge. Die gesellschaftlichen Aspekte von physischer Gewalt, sozialer Ausgrenzung oder aggressiver Selbstdarstellung werden aber nicht in einem direkten, didaktischen Sinne abgebildet. Der Weg der Auseinandersetzung führt über die autonomen Elemente ihrer Kunst zu den Bedingungen des gesellschaftlichen Miteinanders.

(Text: Maik Schlüter)

Text zur Ausstellung

 

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