Bastarde

Regine Müller-Waldeck
Adrian Sauer

Eröffnung: Freitag, 12. Mai 2006 in AMERIKA ab 18:00 Uhr

Regine Müller-Waldeck und Adrian Sauer präsentieren neue Arbeiten.

Anbau, 2006, dig. C-print, Diasec, 78 x 130 cm, Edition 3+1 a.p
Stühle, 2006, dig. C-print, Diasec, 45 x 60 cm, Edition 3+1 a.p
Hotel, 2006, dig. C-print, Diasec, 45 x 60 cm, Edition 3+1 a.p
Postkarte, 2006, dig. C-print, Diasec, 80 x 60 cm, Edition 3+1 a.p
Papierkorb, 2006, dig. C-print, Diasec, 80 x 60 cm, Edition 3+1 a.p

Adrian Sauer
Anbau 2006
Dig. C-print, Diasec
78 x 130 cm
Ed. 3+1 a.p

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Adrian Sauer führt in seinen Neukompositionen von Fotografien die gängigen Vorstellungen von Wirklichkeit und Unmittelbarkeit ad absurdum. Ausgehend von gesichert erscheinenden fotografischen Abbildungen, konstruiert er mittels digital generierter Farben und Oberflächen eine eigene Bildwelt. Gezielt bricht er dabei die Banalität der dargestellten Gegenstände – Architekturabbildungen, Mobiliar oder das Motiv einer Postkarte – durch den Akt der persönlichen Bearbeitung. Es emanzipiert sich eine verschobene Wahrnehmung, die eine gänzlich neue Sichtweise auf das fotografische Bild und seine Konnotationen ermöglicht.

Schleifen 2006, verschiedene Materialien, Dimensionen variabel
Schleifen, 2006, verschiedene Materialien, Dimensionen variabel
Bastarde, 2006, Textil, Wachs, Dimensionen variabel
Ausfällungen (Berlin version), 2005, Textil, Wachs, Dimensionen variabel
Ausfällungen (Berlin version), 2005, Textil, Wachs, Dimensionen variabel

Regine Müller-Waldeck
Schleifen 2006
verschiedene Materialien
Dimensionen variabel

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Regine Müller-Waldeck arbeitet im emotionalen Feld zwischen Brutalität, Zwang und dem gleichzeitigen Willen zu freier Entwicklung und absoluter Eigenständigkeit. Das Wachs, aus dem sie ihre Arbeiten fertigt, ist dabei ein mit Bedacht gewähltes und konsequent angewandtes Material: Keros – so die griechische Übersetzung – bedeutet in anderen Kontexten eben auch ‚Schicksal’ oder ‚Tod’. Ihre Skulpturen und parafingetränkten Objekte versinnbildlichen in ihrem gleichsam ‚zeitlosen’ Charakter aber gerade das unbedingte  und unmittelbare Festhalten am Leben.  

 

Die Ausstellung läuft bis zum 17. Juni 2006


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